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Zu Besuch bei Leitner Leinen: Discovery in einer der letzten Leinenwebereien Europas

Maximilian Pelka und Markus Günther waren bei der Traditionsmanufaktur in Ulrichsberg vor Ort — ein Nachmittag über Handwerk, Produktion und den ersten Schritt in ein Digitalisierungsprojekt
24 June 2026 by
Zu Besuch bei Leitner Leinen: Discovery in einer der letzten Leinenwebereien Europas
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Maximilian Pelka und Markus Günther von Cloudunify beim Discovery-Termin vor Ort bei Leitner Leinen in Ulrichsberg.

Manche Unternehmen versteht man erst richtig, wenn man vor Ort war. Das gilt ganz besonders für einen Betrieb wie Leitner Leinen im oberösterreichischen Ulrichsberg — eine der letzten verbliebenen Leinenwebereien Europas, seit 1853 in Familienhand und heute in sechster Generation geführt. Genau deshalb waren Maximilian Pelka und Markus Günther von Cloudunify kürzlich zu einem Discovery-Termin direkt in der Manufaktur.

Warum wir bei einem Discovery vor Ort sind

Ein Discovery ist bei uns kein Standard-Fragebogen. Es ist der Moment, in dem wir ein Unternehmen wirklich kennenlernen: die Menschen, die Abläufe, die gewachsenen Besonderheiten. Bei einem Traditionsbetrieb mit einer über 170-jährigen Geschichte und einer eigenen Weberei plus Näherei bedeutet das: hinschauen, wie die Produktion tatsächlich funktioniert — vom Rohstoff bis zum fertigen, konfektionierten Produkt. Nur so lässt sich später eine Lösung entwerfen, die zum Betrieb passt und nicht umgekehrt.

Was einen Manufakturbetrieb besonders macht

Leitner Leinen vereint zwei Welten unter einem Dach: das jahrhundertealte Handwerk der Leinenweberei und die Anforderungen eines modernen Produktions- und Handelsbetriebs. Hochwertige Textilien für Tisch, Bett und Bad, individuelle Bespoke-Fertigung, ein Fabrikverkauf, ein Online-Shop und internationale Vertretungen — das ergibt eine Prozesslandschaft, die deutlich komplexer ist, als es die ruhige Schönheit der Endprodukte vermuten lässt.

Solche Betriebe sind fachlich genau unser Zuhause: Fertigung mit echten Stücklisten und Arbeitsplänen, mehrstufige Veredelung, Lagerhaltung über Roh-, Halb- und Fertigware, und ein Vertrieb, der vom Endkunden im Fabrikverkauf bis zum internationalen Händler reicht. Wer hier digitalisieren will, muss die Fertigung wirklich verstehen — nicht nur die Buchhaltung.

Vom Zuhören zur Lösung

Beim Termin ging es zunächst ums Zuhören: Wo entstehen heute Reibungsverluste? Welche Schritte laufen noch manuell, die eigentlich automatisierbar wären? Wo bräuchte es bessere Sichtbarkeit über Bestände, Aufträge und Produktionsfortschritt? Aus solchen Gesprächen entsteht das Bild, das wir brauchen, um eine belastbare Roadmap vorzuschlagen — realistisch in Umfang und Reihenfolge, mit einem klaren ersten Schritt statt eines undurchschaubaren Großprojekts.

Warum uns solche Betriebe am Herzen liegen

Traditionsunternehmen wie Leitner Leinen stehen für etwas, das wir sehr schätzen: Beständigkeit, Qualität und den Mut, das eigene Handwerk in die Zukunft zu führen, ohne die Herkunft zu verlieren. Genau dieselbe Haltung bringen wir in unsere Digitalisierungsprojekte ein — moderne Technik im Dienst des Betriebs, nicht als Selbstzweck.

Wir bedanken uns für den herzlichen Empfang und den offenen Austausch in Ulrichsberg und freuen uns auf die weiteren Gespräche.

Sie stehen vor einem ähnlichen Schritt?

Ob Fertigung, Handel oder beides: Wenn Sie überlegen, Ihre Prozesse auf eine moderne, integrierte Plattform zu heben, beginnt der Weg mit einem guten Discovery. Sprechen Sie mit uns — wir kommen gerne auch zu Ihnen vor Ort.

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