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Asana und Google Workspace: Effektive Zusammenarbeit Hand in Hand

Welche Integrationen wirklich Zeit sparen — und wie Sie das Beste aus beiden Welten kombinieren
27. April 2023 durch
Asana und Google Workspace: Effektive Zusammenarbeit Hand in Hand
Helpdesk Bot

Google Workspace und Asana lösen unterschiedliche Probleme: Workspace ist die Kollaborations- und Kommunikationsplattform, Asana ist das Work-Management-System. Beide für sich sind stark. Richtig integriert werden sie zum Doppelpack, das im Alltag wirklich Zeit spart.

Die drei wichtigsten Integrationen

Von den vielen möglichen Verknüpfungen sind aus unserer Beratungspraxis diese drei die, die den größten Alltagseffekt bringen:

1. Gmail-Add-on: E-Mails in Aufgaben verwandeln

Das Asana-Add-on für Gmail erlaubt es, aus jeder E-Mail mit einem Klick eine Asana-Aufgabe zu erstellen — inklusive des E-Mail-Textes als Beschreibung und automatischer Zuweisung. Das ist der wichtigste Baustein, um E-Mail-Overload zu reduzieren: Statt E-Mails im Posteingang zu belassen, wandern Aufgaben dort hin, wo sie hingehören — ins Work-Management-System.

2. Google Drive-Anhänge in Asana-Tasks

Statt Dateien direkt in Asana hochzuladen, verlinken Sie Google-Docs, Sheets und Slides direkt aus Drive heraus. Vorteile: Immer aktueller Stand (kein Versionshickhack), gemeinsame Bearbeitung im Team, Berechtigungen bleiben in Drive gesteuert.

3. Google Calendar-Sync

Aufgaben mit Fälligkeitsdatum können automatisch im Google Calendar erscheinen. Für Terminplanung und persönliche Wochenübersicht extrem hilfreich — Sie sehen Meetings und Aufgaben im gleichen Kalender.

Was Sie in der Kombination erreichen

In einem gut eingerichteten Setup läuft der Alltag ungefähr so: Eine Kundenanfrage kommt per Gmail rein. Ein Klick verwandelt sie in eine Asana-Aufgabe im richtigen Projekt. Der Task wird der Kollegin zugewiesen, sie bekommt eine Notification. Sie erstellt in Google Drive ein Angebot, verlinkt es im Task. Das Angebot wird mit dem Kunden geshared, der über Google-Kommentare Feedback gibt. Nach Zustimmung verschickt sie ein Angebot, markiert den Task als erledigt.

Kein Kopieren, kein doppeltes Ablegen, keine verlorenen Anhänge. Was am Ende zählt: Ein Vorgang, eine Ablage, ein Ort für Kommunikation und Fortschritt.

Grenzen der Integration

So gut die Integrationen sind: Sie ersetzen keine bewussten Prozessentscheidungen. Wenn Ihr Team nicht klar hat, welche Anfragen in Asana als Task landen und welche direkt beantwortet werden, hilft das beste Gmail-Add-on nichts. Auch die Frage „Wer bearbeitet was" muss vor der technischen Integration geklärt sein.

Und: Nicht jede E-Mail muss ein Task werden. Ein guter Faustwert aus unseren Kundenprojekten: 15-25 % der eingehenden E-Mails rechtfertigen einen Task. Der Rest ist FYI, kurze Antwort oder Rauschen.

Fazit

Asana und Google Workspace sind komplementär, nicht konkurrierend. In der richtigen Kombination sparen Ihre Teams pro Person leicht mehrere Stunden pro Woche — vorausgesetzt, die Integration ist bewusst eingerichtet und begleitet von klaren Prozessen.

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