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Workmanagement: Effizientes Arbeiten in der digitalen Arbeitswelt

Wer macht was bis wann? Wie Workmanagement Zusammenarbeit und Effizienz strukturiert.
31. August 2024 durch
Workmanagement: Effizientes Arbeiten in der digitalen Arbeitswelt
Helpdesk Bot

Die Arbeitswelt ist in den vergangenen Jahren nicht nur dynamischer, sondern auch digitaler geworden. Für viele Mitarbeiter:innen bedeutet das jedoch, dass sie täglich mit vollen E-Mail-Postfächern konfrontiert sind, in denen sich unstrukturiert zahlreiche Aufgaben mit oft unklaren Verantwortlichkeiten sammeln. Dies führt oft dazu, dass Mitarbeiter:innen ihre Arbeitsprozesse selbst gestalten und koordinieren müssen, was wiederum wichtige Zeit und Ressourcen kostet. Hier setzt das Konzept des Workmanagements an, das darauf abzielt, die Zusammenarbeit zu verbessern, Transparenz zu schaffen und die Effizienz von Prozessen zu steigern.

Was ist Workmanagement?

Workmanagement umfasst die Koordination, Verwaltung und Organisation von Aufgaben und Arbeitsprozessen, die zur Erreichung von Unternehmenszielen notwendig sind. Im Zentrum steht dabei die Frage: WER MACHT WAS BIS WANN? Diese einfache Frage hilft dabei, die Arbeitslast gerecht zu verteilen und sicherzustellen, dass alle Beteiligten ihre Aufgaben kennen und wissen, was von ihnen erwartet wird.

Workmanagement reicht über traditionelles Projektmanagement hinaus. Während Projektmanagement oft auf spezifische Projekte und deren zeitliche Planung fokussiert ist, bietet Workmanagement eine umfassendere Perspektive. Alltägliche Aufgaben werden im Workmanagement mit den strategischen Zielen des Unternehmens verbunden, wodurch alle Beteiligten aufeinander abgestimmt arbeiten.

Die Rolle von Tools im Workmanagement

Heute steht eine Vielzahl von Tools zur Verfügung, um Arbeit zu koordinieren und zu managen. Diese Tools bieten zum einen Lösungen für die unterschiedlichen Aufgaben, zum anderen führen sie zu einem fragmentierten Arbeitsumfeld. Doch gerade wegen dieser Fülle an Tools ist es umso wichtiger, Workmanagement im Unternehmen sinnvoll umzusetzen.

Die richtige Auswahl und Integration solcher Tools in den Arbeitsalltag ist entscheidend für den Erfolg eines Unternehmens. Das Tool Asana beispielsweise ermöglicht eine hohe Skalierbarkeit, welche besonders für größere Unternehmen mit vielen Mitarbeitern von Vorteil ist. Mithilfe von Asana kann eine klare Übersicht über Aufgaben auf allen Ebenen, von individuellen To-Dos bis hin zu großen Unternehmensinitativen, geschaffen werden.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist Transparenz, die diese digitalen Tools bieten. Während in traditionellen Strukturen oft Silo-Denken vorherrscht und Informationen nur schwer zugänglich sind, ermöglichen moderne Workmanagement-Tools allen Beteiligten, die Entwicklungen und Fortschritte im Unternehmen nachzuvollziehen. So entsteht eine Kultur der Offenheit und Zusammenarbeit, die besonders von jüngeren Generationen geschätzt wird.

Kollaboratives Workmanagement: Ein Schlüssel zum Erfolg

Kollaboration steht im Zentrum eines effektiven Workmanagements. Dabei soll Arbeit so organisiert werden, dass Teams möglichst effizient zusammenarbeiten können. Damit das möglich ist, ist der Fokus auf ein Tool von zentraler Bedeutung. Im Gegensatz zur herkömmlichen E-Mail-Kommunikation oder zu isolierten Lösungen, die nur bestimmten Abteilungen zugänglich sind, bietet ein kollaboratives Tool wie Asana oder Trello eine Plattform, auf der alle Beteiligten gemeinsam arbeiten und Fortschritte einsehen können.

Die Rolle der Künstlichen Intelligenz im Workmanagement

Ein weiterer Trend, der das Workmanagement maßgeblich beeinflusst, ist die zunehmende Integration von künstlicher Intelligenz (KI). Eine sinnvolle Anwendung von künstlicher Intelligenz im Workmanagement kann dabei helfen, Prozesse zu beschleunigen und qualitativ hochwertige Ergebnisse zu erzielen. So wird es möglich, beispielsweise übervolle E-Mail-Postfächer leichter zu organisieren. Aktuell sind E-Mails oft mit vielen Nachverfolgungsschritten verbunden, die wenig strukturiert sind, und viele Nachrichten werden ohne klaren Handlungsbedarf in CC gesetzt. Eine KI-basierte Lösung könnte Mails automatisch in „Handlung" und „Nicht-Handlung" sortieren, was zeitintensive manuelle Prozesse deutlich reduzieren würde.

Herausforderungen bei der Einführung von Workmanagement Tools

Die Einführung von neuen Workmanagement Tools in einem Unternehmen ist oft mit verschiedenen Herausforderungen verbunden. Es geht nicht nur darum, ein Tool bereitzustellen, sondern auch darum, dieses im Unternehmen sinnvoll zu nutzen. Wichtig ist, sich klar zu machen, dass vor allem Mitarbeiter:innen für das Tool gewonnen werden sollen. Workmanagement erlaubt transparenteres Arbeiten, welches oft vor allem von jungen Mitarbeiter:innen geschätzt wird, während ältere Mitarbeiter:innen möglicherweise etablierte Strukturen bevorzugen.

Um abschätzen zu können, ob ein Tool zu den Unternehmensstrukturen passt, ist es für eine erfolgreiche Einführung wichtig, eine Testphase zu starten. Ein vorab festgelegtes Raster hilft dabei, die Anforderungen klar zu definieren: Welche fünf Features sind unverzichtbar? Welche Anforderungen haben die unterschiedlichen Abteilungen? Passt es zu unseren Strukturen?

Change Management: Warum machen wir das?

Ein weiterer wichtiger Faktor bei der Einführung von Workmanagement-Tools ist die Psychologie der Veränderung. Mitarbeiter müssen verstehen, warum ein neues Tool eingeführt wird und welche Vorteile es ihnen bietet. Die Fragen „Warum machen wir das?" und „Was ist unsere Motivation für die Einführung dieses Tools?" sollten klar beantwortet werden können.

Erfolgsfaktoren für ein effektives Workmanagement

Die erfolgreiche Einführung von Workmanagement im Unternehmen hängt von mehreren Schlüsselfaktoren ab:

  1. Transparenz: Alle Mitarbeiter sollten jederzeit Zugang zu relevanten Informationen haben. Dies fördert nicht nur die Zusammenarbeit, sondern schafft auch Vertrauen.
  2. Sicherheit: Ein sicheres Arbeitsumfeld, in dem Informationen geschützt sind und dennoch zugänglich bleiben, ist von zentraler Bedeutung.
  3. Überwindung des Silo-Denkens: Informationen sollten nicht in abgeschotteten Abteilungen oder Teams verbleiben, sondern für alle zugänglich gemacht werden, die sie benötigen.
  4. Zulassen von neuen Arbeitsweisen: Offenheit für neue Prozesse und Tools ist zentral für erfolgreiches Change Management.

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